Aktuelles

Platzierung beim X-Männchenwettbewerb zum Tag der offenen Tür am 03.10.2018

Am 03.10.2018 fand wieder auf dem Firmengelände der Ankerstein GmbH der Tag der offenen Tür statt. Neben vielen spannenden Aktivitäten wurde auch wieder der X-Männchenstapelwettbewerb durchgeführt. In 3 verschiedenen Altersgruppen konnten die interessierten Teilnehmer mitmachen und versuchen den höchsten Turm zu bauen.

 

Hier die 3 Erstplatzierten in den jeweiligen Altersgruppen:

 

Altersgruppe 0 bis 7 Jahre (Turmhöhe in cm):

1. Ole Joseph (220 cm)

2. Margarete Ferl (175 cm)

3. Laura Staffel (165 cm)

 

Altersgruppe 8 bis 14 Jahre (Turmhöhe in cm):

1. Max Lukas Schnabel (265 cm)

2. Dion Seydel (215 cm)

3. Sara Balkansky (180 cm)

 

Altersgruppe 15+ Jahre (Turmhöhe in cm):

1. Marcel Geißler (205 cm)

2. Carolin Lindemann (200 cm)

3. Mandy Hettwer (160 cm)

 

Die Gewinner wurden von uns bereits schriftlich benachrichtigt und haben ihren Preis zugeschickt bekommen.

Alle Teilnehmer, die hier nicht aufgeführt wurden, aber dennoch ihre Platzierung wissen möchten, können diese gern bei uns erfragen - entweder Tel.: 03672-31110 oder per E-Mail an: info@ankerstein.de Betreff: Anfrage Platzierung X-Männchenwettbewerb.

 

An dieser Stelle möchten uns bei allen Besuchern und Interessierten für diesen tollen Tag bedanken und hoffen Sie auch im nächsten Jahr begrüßen zu dürfen. Ein ganz großes Dankeschön natürlich auch an alle Mitarbeiter und Angehörigen für die Unterstützung um den Tag mit seinem Programm auf die Beine zu stellen!

 

Ihr Ankerstein-Team

Ankersteine im Schleswig Holstein Magazin

Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder und Eltern,

 

im Schleswig-Holstein Magazin des NDR ist ein schöner Beitrag über die Ankersteine erschienen. Es unter anderem auch um die aktuell stattfindene Ausstellung auf dem Schloss Ahrensburg. Von Minute 14:50 bis 17:40 kommt der Teil über die Ankersteine. Hier der Link zum NDR-Beitrag .

Baukasten zum Bauhaus-Jubiläum

Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder und Eltern, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist am 05.11.2018 ein Artikel über den Sonderkasten "Haus Am Horn" erschienen. Viel Spaß beim Lesen.

 

Tag der offenen Tür am 03.10.2018

Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder und Eltern,

am Mittwoch, den 03.10.2018 ist es wieder soweit. Die Ankerstein GmbH veranstaltet zwischen 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Firmengelände in der Breitscheidstraße 148 in Rudolstadt einen Tag der offenen Tür.

Es werden u. a. Betriebsrundgänge angeboten wo Interessierte einen Einblick in die Herstellung erhalten und Fragen beantwortet bekommen wie z. B. woraus bestehen die Steine, was kann man alles aus Ankersteinen bauen, wie viele Ankersteine braucht man für die Dresdner Frauenkirche und wie lange hat der Baumeister an der Großen Burg gebaut.

Die kleinen Besucher haben die Möglichkeit zum Selbstbauen und spielen. Natürlich findet auch an diesem Tag ein Werksverkauf statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Ankerstein-Team

Inklusionprojekt der AWO Saale-Orla zum Thema Dresdner Frauenkirche

Die AWO Saale-Orla-Kreis hat über eine Aktion Mensch Förderung ein Inklusions-Projekt zum Thema Dresdner Frauenkirche durchgeführt. In dem Projekt Ku-bu-Na (Kunterbunte Nachmittage) haben Menschen mit Handicap aus der Wohnstätte für psychisch kranke Menschen gemeinsam mit Hortschülern der AWO-Schloss-Schule aus Neustadt an der Orla in den Osterferien das Modell der Dresdner Frauenkirche aus den Kästen 6 bis 18A gebaut. Im Vorfeld haben alle eine Führung in der Ankerstein-Manufaktur in Rudolstadt bekommen und waren anschließend gemeinsam in Dresden, um das Original zu bestaunen. Im Zuge des Projektes wurde im Auftrag der AWO Saale-Orla-Kreis durch die Firma Pößneck TV ein schöner Kurzfilm produziert, welchen man sich hier anschauen kann.

 

Das Ankerstein-Modell der Dresdner Frauenkirche:

Modell der Frauenkirche entsteht in Pößneck aus Ankersteinen

Kleine und große Besucher bauen die Dresdner Kirche im Rahmen der „Frühschicht“.

 

Pößneck. Der Grundstein für ein Modell der Frauenkirche wurde am Samstag in der Programmreihe „Frühschicht“ innerhalb der Ausstellung Erlebnis Industriekultur gelegt.

Die berühmte Dresdner Kirche sollte aus Rudolstädter Ankerbausteinen errichtet werden. Gut 2000 Steine später, am Sonntagnachmittag, konnten die „Oberbaumeister“ Otto Hahn und Thomas Voigt den Bau erfolgreich abschließen. Die im Vorraum der Ausstellung auf einem Tisch errichtete Frauenkirche hatte die geplante Höhe von siebzig Zentimetern erreicht und mit ruhiger Hand konnte der Schlussstein auf Augenhöhe der Männer mit Präzision eingefügt werden.

 

Der Live-Aufbau der Dresdner Frauenkirche war als Familienprogramm konzipiert und so bekamen die Baumeister immer wieder Hilfe und Unterstützung von Ausstellungsbesuchern, insbesondere von deren Kindern. Ines Schroth von Ankersteine Rudolstadt assistierte im Hintergrund und sorgte dafür, dass die benötigten Steine, die aus Schlämmkreide, Quarzsand, natürlichen Farbpigmenten und Leinöl bestehen, immer zur Hand waren.

 

Zudem bestand die Möglichkeit, sich einen Ankerstein zu pressen und diesen mit nach Hause zu nehmen. Nebenbei gab es noch allerhand Wissenswertes über die Geschichte der Ankersteine und ihren Siegeszug als erstes Systemspielzeug zu erfahren. Auch die Konstruktionswerkstatt der mobilen Museumspädagogik die im Rahmen der „Frühschicht“ zu erleben war, eröffnete allerlei Möglichkeiten, mit alltäglichen Materialien eigene Objekte herzustellen. In Anlehnung an Konstruktionsspiele von Friedrich Fröbel konnten Kinder und Erwachsene aus Erbsen und Zahnstochern große geometrische Gebilde entwickeln.

 

Die „Frühschicht“, ein Programm für Familien gibt Einblicke in verschiedene Aspekte der Ausstellung Erlebnis Industriekultur. Bei besonderen Mitmach-Angeboten können Kinder und Familien selbst aktiv werden. Eine weitere „Frühschicht“ findet am Sonntag, 19. August, statt.

 

Quelle: OTZ Hartmut Bergner / 18.07.18

Homepage: hier geht es zum Originalartikel

Ankersteine bei der Leitausstellung zur Thüringer Industriekultur

Unter der Schirmherrschaft von Thüringens Ministerpräsident, Bodo Ramelow, lädt vom 06. Juni bis zum 09. September 2018 die Leitausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ zum Besuch in Pößneck ein. Die Ausstellung vollzieht erstmals den Thüringer Weg in die Moderne und zeigt 500 kommentierte Schauobjekte von der Grubenbahn bis zur historischen Versicherungsurkunde.

Gegliedert in sechs Themeninseln:
1. Holzhütten, Kohlenfeuer, Pflanzensamen – Bodenschätze und Werkstoffe
2. Manufakturen, Werkstätten, Fabriken – Industriezentren in Thüringen
3. Arbeit, Alltag, Turnverein – Aushalten und Haushalten
4. Geschwindigkeitsrausch und Technikangst – Verkehrswelten und Kommunikationsnetze
5. Finanzwesen und Versicherungen – Patentschutz und Reklame
6. Typisch Thüringen – Innovationen und Motoren der Industrie

und einen verbindenden Themenschwerpunkt „Energie“ spiegeln die Ausstellungsgegenstände den aktuellen Stand der Geschichtsforschung. Fünf Audiorundgänge erschließen anhand ausgewählter Objekte typische individuelle Lebenswelten, wie sie im Zuge der Industrialisierung entstanden.

Natürlich dürfen bei einer solchen Ausstellung die Ankersteine von Friedrich Adolf Richter nicht fehlen. Der Fabrikant und Universal-Unternehmer errichtete in Rudolstadt 1880 ein Gebäude für die Produktion von „Richters Anker-Steinbaukästen“. Parallel dazu etablierte er eine Kunstanstalt, in der Künstler, Illustratoren und Architekten die Bauvorlagen für die Baukästen erstellten und erschuf somit das erste Systemspielzeug der Welt.

Am letzten Wochenende waren neben Werksleiterin Ines Schroth auch die Ankerfreunde Dr. Otto Hahn und Thomas Voigt vor Ort vertreten. Die Freunde vollendeten aus den Kästen 6-24A das Bauwerk der Dresdner Frauenkirche. Bei Frau Schroth hatten die Besucher die Möglichkeit an der Handpresse sich selbst Ankersteine zu pressen.

Die „Spätschicht“ lädt am 06. September um 19 Uhr zu einem sehr interessanten Fachvortrag von Dr. Otto Hahn ein. Hier geht es um „Die Anker-Bausteine und Richters Imperium der fünf Sinne“.

Wo: Shedhalle Pößneck; Carl-Gustav-Vogel-Straße 3
Preis: Kostenlos
Kontakt: Shedhalle Pößneck Tel. 03647 / 500 314

Hier geht es zur Homepage der Erlebnis Industriekultur

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Ihr Ankerstein-Team

 

Hier noch ein paar Impressionen:

                                                           Modell & Kasten Nr. 6

Die Ankerfreunde Thomas Voigt und Dr. Otto Hahn bei der Arbeit

Die Dresdner Frauenkirche in ihrer vollen Pracht

Dr. Otto Hahn; Ines Schroth und Thomas Voigt

Thüringer baut Schloss Hummelshain aus Ankersteinen

Werner Bickel aus Wurzbach baut in akribischer Feinarbeit das Jagdschloss mit Original-Teilen und selbst gegossenen Ziersteinen nach. Ein kleines Meisterwerk entsteht.

 

Wurzbach. Als Werner Bickel im Alter von zehn Jahren im Schaufenster eines Kranichfelder Spielwarenladens erstmals Ankerbausteine sieht, drückt er sich die Nase platt.

 

Dort steht im Kleinformat das örtliche Oberschloss. Er würde gern selbst solche Spielsteine besitzen, doch diesen Wunsch können die Eltern nicht erfüllen. Die Bausteine sind viel zu teuer. Als 1963 die Ankerstein-Produktion auf Betreiben der DDR-Führung eingestellt wird, schmelzen alle Hoffnungen dahin, je selbst einen Baukasten sein Eigen nennen zu können.

 

Doch es kommt anders: „1995 habe ich in der OTZ gelesen, dass die Produktion in Rudolstadt wieder aufgenommen wird“, sagt Werner Bickel. Mittlerweile besitzt der ehemalige Polizeibeamte aus Wurzbach (Saale-Orla-Kreis) etwa 25.000 Ankerbausteine und hat diverse Baudenkmäler damit nachgebaut, etwa Luthers Geburtshaus in Eisleben und das Hafenamt in Stralsund oder das Landgut des US-Präsidenten Thomas Jefferson, Monticello.

 

Sein aktuelles und zugleich aufwendigstes Projekt ist Schloss Hummelshain. Seit November arbeitet Werner Bickel daran. Bis jetzt stehen Erdgeschoss und große Teile der ersten Etage. Allein dafür hat er 3000 Steine verbaut – Anker-Teile, aber auch eigens gegossene Bausteine.

3D-Drucker eröffnet neue Möglichkeiten

Seit der 64-Jährige einen 3D-Drucker besitzt, kann er unglaublich präzise die Schmuckelemente der Fassaden, Fenster und Türen nachempfinden. Mit dem Drucker schafft er die Urformen der Schmucksteine, die er in einem zweiten Schritt mit Silikon abformt. Danach befüllt er die entstandenen Gussformen mit sogenanntem Keramin, das nach dem Festwerden den Ankersteinen in Farbe und Materialität sehr ähnelt.

 

Um überhaupt so genau arbeiten zu können, greift Werner Bickel auf die Baupläne von Schloss Hummelshain zurück. Der Freundeskreis unter Vorsitz von Rainer Hohberg hat sie ihm zur Verfügung gestellt.

 

Der Wurzbacher würde sich gern erkenntlich zeigen und seinen Miniatur-Nachbau, wenn er fertig ist, als festes Schaumodell dem Verein überlassen. Doch das ist eine Frage des Geldes. Die hochwertigen Ankersteine haben nach wie vor ihren Preis. In der Regel würde der Ostthüringer deshalb nach Vollendung das Gebäude wieder abbauen.

 

Um diesmal ein bleibendes Modell zu schaffen, erhofft sich Werner Bickel Unterstützung. „Ich würde mir hier Hilfe von der Arbeiterwohlfahrt wünschen“, sagt er. Die AWO Rudolstadt hat 2017 die Ankerstein-Produktion übernommen und sie damit vor der Schließung bewahrt.

 

Aber bevor sich der Modellbauer um die Finanzierung kümmert, steht der Bau erst einmal im Vordergrund. „In diesem Jahr werde ich wohl nicht mehr fertig“, schätzt er. Dabei ist er beinah täglich in seinem Hobbyraum unter dem Dach zugange. Wenn seine Frau morgens halb sechs zur Arbeit geht, steigt er nach oben. Wenn sie nachmittags heim kommt, wird gemeinsam Kaffee getrunken und danach baut Werner Bickel meist noch bis halb sieben weiter.

 

Der Wurzbacher ist jedoch nicht der Erste, der sich an Schloss Hummelshain versucht. Bereits zu DDR-Zeiten hatten zwei Holländer mit Erlaubnis der Behörden die Residenz im Detail fotografiert. Die beiden kannten das als Jugendwerkhof genutzte Jagdschloss vermutlich von den jährlichen Ankerfreunde-Treffen, die auch nach Produktionsstopp in Rudolstadt stattfanden.

 

Es sollte jedoch noch bis Winter 2001/2002 dauern, bis Leo Coffeng tatsächlich das Gebäude en miniature nachbaute. Kurioserweise waren es ebenfalls Holländer, die den internationalen Club der Ankerfreunde ins Leben riefen. Heute gehören ihm Mitglieder unter anderem aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn und den USA an. Auch Werner Bickel ist längst Mitglied.

 

Sein Hummelshain-Nachbau wird im Übrigen dank 3D-Druck detaillierter und historisch authentischer ausfallen als Leo Coffengs Modell. Zudem hat ihm Fördervereinschef Rainer Hohberg alte Fotos überlassen, die das Schloss zeigen, bevor der Jugendwerkhof einst einzog. Damals zierten den Bau noch diverse Amphoren, Deckelvasen, Kugeln sowie ein Obelisk. Um die Schmuckelemente vor Beschädigung zu schützen, sollen sie im Schlosspark vergraben worden sein. Wo genau, weiß man nicht. Doch das ist eine andere Geschichte, der sich der rührige Förderverein wohl in Zukunft einmal annehmen wird.

 

Zur Sache: Die wechselvolle Geschichte von Ankerstein

  • Die Luftfahrtpioniere Otto und Gustav Lilienthal entwickeln 1875 eine Rezeptur für Mineralbausteine. Sie bestehen aus einer Mischung von Quarzsand, Kalk und Leinölfirnis.
  • Der Rudolstädter Unternehmer Friedrich Adolf Richter kauft den Brüdern Lilienthal das Baustein-Rezept ab und bringt „Richters Anker-Steinbaukästen“ auf den Markt. Obendrein beschäftigt er Künstler, Illustratoren und Architekten, die Bauvorlagen für Baukästen erstellen und erschafft das erste Systemspielzeug der Welt.
  • 1887 wird zum 10-jährigen Pontifikat von Papst Leo XIII. der erste Anker-Spezialkasten herausgebracht: ein maßstabgetreues Modell des Geburtshauses des Papstes.
  • Als Richter 1910 stirbt, hinterlässt er ein erfolgreiches Unternehmen mit Niederlassungen in ganz Europa und den USA.
  • Die Firma in Rudolstadt wird nach dem Zweiten Weltkrieg in einen volkseigenen Betrieb umgewandelt, der jedoch 1963 die Produktion einstellen muss.
  • Der Berliner Akustikprofessor und Anker-Liebhaber Georg Plenge startet das Projekt zur Anker-Renaissance. Unterstützt von Mitteln der EU und des Landes Thüringen wird 1995 die Produktion unter Verwendung noch vorhandener Vorlagen wieder aufgenommen.
  • 2009 sichern Gerhard Gollnest & Fritz-Rüdiger Kiesel, die unter anderem die Spielzeugmarke Goki verantworten, durch Übernahme die weitere Existenz der Anker-Steinbaukasten GmbH.
  • 2017 erfolgte die Übernahme durch die Arbeiterwohlfahrt Rudolstadt.
  • Mehr Infos zur Ankerstein GmbH im Internet: www.ankerstein.de

 

Quelle: Ulrike Merkel / 16.06.18

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Ankerstein-Reportage im EVR-Magazin
Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder und Eltern,

in der Frühjahrsausgabe des EVR-Magazin erschien eine schöne Reportage über unsere Ankersteine.
Hier der Link zum Artikel des EVR-Magazin

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!
Ihr Ankerstein-Team
Auferstanden aus der Versenkung

Nah dran Ankerfreunde aus ganz Deutschland bauen in Rudolstadt Modell der Wartburg aus den 1950er Jahren wieder auf

 

Modell der Wartburg aus Ankersteinen Foto: www.ankerstein.ch

 

Rudolstadt. Sie ist Thüringens Wahrzeichen Nummer eins: Die Wartburg. Seit dieser Woche steht sie als imposantes Modell aus Ankerbausteinen wieder in den Räumen der inzwischen zur AWO Rudolstadt gehörenden Ankerstein GmbH in der Breitscheidstraße. Dass es dazu kam, ist einer Fünfergruppe engagierter Ankerfreunde zu verdanken: Werner Bickel, Helmuth Schulze, Dieter Schäfer, Otto Hahn sowie Seven Domke. Sie kommen aus Wurzbach, Berlin, Kranichfeld und der Nähe von Hamburg.

 

„Wir wussten von diesem Modell, das bis zum Auszug des Spielhausvereins in der Richterschen Villa stand“, sagt AWO-Geschäftsführer Hans-Heinrich Tschoepke. Von dort brachte man es damals Hals über Kopf auf die Heidecksburg. Abgesehen von gelegentlichen Besuchen interessierte Ankerfreunde fristete es ein Dasein im Magazin. „Bis wir nach der Übernahme des Betriebes gesagt haben, wir holen es wieder aus der Versenkung und stellen es hier auf“, so der AWO-Chef.

 

Der im Herbst in der Clubzeitung der Ankerfreunde gestartete Aufruf, ob sich jemand vorstellen könne, beim Wiederaufbau zu helfen, findet Gehör. Doch die erste Begegnung mit dem guten Stück ist für die Beteiligten zunächst ziemlich ernüchternd. „Wie sollen wir das schaffen“?, fragen sich die fünf Männer nach dem Anblick, als alle Teile ausgepackt waren. „Ehrlich gesagt, wie waren doch etwas erschrocken“, bringt es Seven Domke auf den Punkt.

 

Auf zwei Platten war das Modell im Magazin der Heidecksburg aufbewahrt. „Eine davon stand Hochkant, da kann man sich vorstellen, zu welchen Beschädigungen es gekommen war“, sagt Helmuth Schulze.

 

Der Berliner hat eine besondere Beziehung zu diesem Meisterstück der Ankersteinbaukunst. Er war es, der es 1986 zufällig im „Deutschen Haus“ im damaligen Westteil der Stadt entdeckte. Der Lehrer und frühere Konrektor ist zu dieser Zeit schon Mitglied im Club der Ankerfreunde, der seinen Sitz in Holland hatte.

 

Erschaffen hat das Modell Hans Ludwig in den 1950er Jahren. Der Berliner Druckereibesitzer hat viel Zeit in sein Hobby Ankerbausteine gesteckt. Die nach zwei Jahren Arbeit fertige Wartburg stiftete er dem damaligen „Haus der ostdeutschen Heimat“ in Berlin, dem späteren „Deutschen Haus“.

 

Nach der Wende lebt in Rudolstadt die Ankertradition wieder auf, die in den 1960er Jahren eingestellte Produktion wird wieder aufgenommen. Der Spielhausverein kümmert sich um das Erbe. Und darum, dass das Modell nach Rudolstadt gebracht und in der Richterschen Villa aufgebaut wird. Zugute kommt den Rudolstädtern, dass sich der Betreiberverein des „Deutschen Hauses“ auflöste.

 

Seit dieser Woche nun lässt das Wartburg-Modell die Herzen aller Ankerfreunde wieder höher schlagen. Vier Tage haben die fünf Herren zugebracht, um es originalgetreu wieder herzurichten. Was sie fasziniert ist die Größe des Modells.

 

Ein Kunstwerk aus etwa 30 000 Steinen

 

„Wir haben uns zusammengefunden und gesagt: Das kriegen wir wieder hin“, sagt Helmuth Schulze. „Schließlich sind wir alles Leute, die schon mit den Steinen gebaut haben und wissen, wie es geht. Das war sehr hilfreich. Ganz wichtig war, dass wir gesagt haben: Wir fangen jetzt an. Dann sieht man auch schnell die Fortschritte“, ergänzt Dieter Schäfer. Auch er ist Berliner und besitzt die wahrscheinlich größte Sammlung an Bauten aus Ankersteinen.

 

Schätzungsweise 30000 Steine sind verbaut für das Wartburg-Modell, das auf einer Grundfläche von 6,5 mal 1,5 Metern steht und rund 600 Kilo wiegt. Haus um Haus nehmen sich die Ankerfans vor. Fügen alte Steine zusammen, lassen aus Einzelteilen Mauern, Dächer und Bögen entstehen, ersetzen fehlende Steine durch neue, entfernen Staub. „Sogar jedes Fachwerk-Element war ein einzelner Stein. Diese gibt es nicht im Original. Da musste schon mal eine Feile angesetzt werden“, erklärt Dieter Schäfer. Das Besondere: Die hier verwendeten Steine sind deutlich kleiner als die in den klassischen Ankerbaustein-Kästen vorhandenen. Aber es sind alles original Ankerbausteine.

 

„Hier vermischt sich Modellbau mit Ankerbaustein-Tradition“, ergänzt Seven Domke. Der Mann aus Ahrensburg bei Hamburg ist im Gegensatz zu seinen Mitstreitern erst seit kurzem von Anker-Virus infiziert. „Ich habe zufällig ein Prospekt in einem Eisenbahnmuseum entdeckt. Vorher kannte ich die Ankersteine nicht. Aber ich war gleich fasziniert und habe mir den ersten Kasten gekauft. Dann war ich zum Tag der offenen Tür hier und bin auch dem Club der Ankerfreunde beigetreten“, sagt er.

 

Otto Hahn kennt die Ankerbaustein-Geschichte aus dem Effeff. Er war selbst dabei, als das Modell damals aus Berlin nach Rudolstadt geholt wurde. Und als es in den 2000er Jahren nach der Übertragung der Richterschen Villa an die Alteigentümer dort wieder raus musste. Jetzt selbst mit Hand anzulegen und das beeindruckende Objekt mit seiner wechselvollen Geschichte wieder auf Vordermann zu bringen ist ihm eine Herzenssache. „Der Ankerbaustein ist ein Überlebenskünstler. Er war schon kurz nach seiner Erfindung das erste Mal bedroht, als die Brüder Lilienthal ihre Idee nicht an den Markt bringen konnten. So setzte sich die Geschichte mit immer wieder auftretenden Unterbrechungen fort. Jetzt hat die AWO den Staffelstab übernommen. Wir sind froh, dass sie diesen Schritt gewagt hat. Es ist ja keine leichte unternehmerische Entscheidung“, meint er.

 

„Es ist eine Augenweide, wenn man jetzt in den Raum kommt. Wir freuen uns, dass dieses Modell jetzt wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist. Es freut uns als Ankerfreunde besonders, dass wir damit auch die Bekanntheit der Firma steigern können. Das gibt es tatsächlich nirgendwo auf der Welt zu sehen, nur hier“, sind sich die Baumeister einig.

 

Quelle: OTZ Heike Enzian / 24.03.18

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MDR zu Besuch bei der Ankerstein GmbH

Anlässlich der bevorstehenden Spielwarenmesse, welche vom 31.01. bis 04.02.18 in Nürnberg stattfindet, stattete am Mittwoch ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) der Ankerstein GmbH in Rudolstadt einen Besuch ab.

 

Sie erhielten eine Einsicht in die einzelnen Schritte der Produktion vom Pressen der Steine bis zum Einpacken der jeweiligen Kästen für den anschließenden Versand.

 

Als neues Produkt wurde der Tierkasten vorgestellt, welcher zur Messe dann der breiten Öffentlichkeit präsentiert wird.

 

Herr Tschoepke berichtete über die Pläne für die Zukunft des Unternehmens, welche auch die Erweiterung der Produktpalette um eine therapeutische und pädagogische Linie vorsieht.

 

Falls Sie den Beitrag verpasst haben, können Sie ihn sich hier anschauen.

 

Foto: AWO

Weihnachtsbescherung für Kinderheime im Kreis Opole

Polnische Delegation nimmt die Weihnachtspäckchen aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt diesmal gleich selbst mit

Alles verpackt: Tomasz Perka, Miroslaw Kazin, Ines Scherf, Nicole Heidrich und Oliver Lewicka (von links). Foto: Martin Modes

 

Saalfeld. Schnell waren die Weihnachtspäckchen, die in den Wochen zuvor für die Kinderheime im Partnerkreis Opole gesammelt worden waren, im blauen Opel Vivaro verstaut. Kazin Miroslaw und Tomasz Perka, beide als Kraftfahrer im Partnerkreis Opole tätig, hatten die Päckchen zusammen mit der Amtsleiterin der Inneren Verwaltung, Nicole Heidrich, der Mitarbeiterin Ines Scherf und Auszubildendem Oliver Lewicka vom Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt innerhalb weniger Minuten vom Sammelplatz per Hubwagen und Aufzug zum Transporter geschafft.

 

Die Weihnachtspäckchenaktion der Mitarbeiter von Landratsamt und Kreissparkasse hat eine langjährige Tradition. Das neue in diesem Jahr: Opoles Landrat Henryk Lakwa nutzte die Päckchenaktion, um den Partnerkreis wieder ein wenig besser kennenzulernen und die Päckchen selbst abzuholen.

 

Vor einigen Wochen hatte seine Verwaltung Alter und Namen von 63 Kindern aus den Kinderheimen in Turawie, Tarnowie und Chmielowicach durchgegeben. Für alle hatte sich ein Pate im Landratsamt oder bei der Kreissparkasse gefunden, der oder die ein persönliches Geschenkpaket zusammengestellt hatte. „Außerdem haben wir aufgrund der Geldspenden der Mitarbeiter auch noch etliche Erstausstattungen für die jungen Leute organisieren können, die das Heim verlassen und in ein selbstständiges Leben starten“, erläutert Organisatorin Nicole Heidrich.

 

Landrat Marko Wolfram hatte die kleine polnische Delegation anlässlich der Weihnachtspäckchenaktion nach Thüringen eingeladen. Auf dem Programm standen diesmal Rudolstädter Themen und Orte. So wurden die Friedrich-Adolf-Richter Schule in Schwarza besucht sowie der Produktionsstandort für die Fabrikation der Ankerbausteine.

 

Der weitere Schwerpunkt des Besuchs am Nachmittag galt dem Thema Schiller – mit einer Sonderführung im Schillerhaus ebenso wie dem erlebnisreichen Besuch von „Schillers Weihnacht“ in Rudolstadt.

 

Quelle: OTZ / 14.12.17

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Ankersteine in der aktuellen Ausgabe Landlust

In der aktuellen Ausgabe für November-Dezember 2017 der Zeitschrift Landlust wurde die Ankerstein GmbH in Rudolstadt besucht und ein sehr schöner und informativer Artikel verfasst.

 

Quelle: Landlust (Ausgabe Nov.-Dez. 2017)

Text: Isa von Bismarck-Osten, Fotos: Dominik Wolf

Wer mehr von der Landlust lesen möchte kann sich hier die aktuelle Ausgabe bestellen.

 

Impressionen der Modell-Hobby-Spiel Messe in Leipzig

94.100 Besucher zur 22. modell-hobby-spiel

 

Drei Tage lang bot die modell-hobby-spiel vom 29. September bis 1. Oktober 2017 ein großes Erlebnis! Auf 90.000 Quadratmeter öffnete der größte Hobbyraum Deutschlands für 94.100 Besucher seine Türen und lud Jung und Alt, Tüftler und Bastler, Kreative und Selbermacher, Spieler und Detailverliebte ein, Angebotsvielfalt, Marktneuheiten und ein umfangreiches Workshop-Programm wahrzunehmen. Wer ausprobieren, kennenlernen und kaufen wollte, war auf der modell-hobby-spiel genau richtig.

 

„Innovativ, vielfältig und abwechslungsreich – das beschreibt die modell-hobby-spiel in ihrem 22. Veranstaltungsjahr am treffendsten“, sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Wie die Besucherzahlen zeigen, hat sich die Veranstaltung in den Jahren erfolgreich weiterentwickelt, neue Trends aufgespürt, langjährige Partnerschaften und Netzwerke gepflegt sowie neue Ausstellungsbereiche geschaffen und etabliert.“ Besucher, die regelmäßig ein Hobby betreiben und solche, die noch eine passende Freizeitbeschäftigung suchen, fanden auch in diesem Jahr auf der modell-hobby-spiel das richtige Angebot.

 

Text: Leipziger Messe GmbH
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Auch die Ankerstein GmbH war vor Ort mit einem Stand vertreten und bot den Besuchern verschiedene Möglichkeiten sich zu informieren, selbst zu spielen oder zu kaufen um ein bereits vorhandenes Set zu erweitern.

Impressionen des Tag der offenen Tür 23.09.2017

Spiel, Spaß und Spannung beim Tag der offenen Tür bei der Ankerstein GmbH. Knapp 500 Besucher waren dabei.

 

Wer lautes Kindergeschrei erwartet hatte, wurde enttäuscht. Denn beim Tag der offenen Tür bei der Ankerstein GmbH bauten die Kinder hoch konzentriert an Ihren Bauwerken, egal ob Türme, Schlösser, Burgen oder Bauernhöfe.

 

Jeder der kleinen Architekten hatte andere Ideen, wie sein Bauwerk aussehen sollte. Und zum Umsetzen der Ideen gab es genügend Möglichkeiten.

 

Neben einer Probierstation für die Anker Gedulds- und Balancierspiele, bot das neu gegründete Unternehmen Spieltische für kleine Baumeister. Ankersteine in allen Farben und Formen standen zur Verfügung.

 

Besonders beliebt war der X-Männchen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer aufgefordert waren aus 150 Ankerstein X-Männchen den höchsten Turm zu bauen. Mit voller Konzentration und Unterstützung der Eltern wurde bis kurz unter das Zeltdach gestapelt.

 

Auch die Werksführungen wurden voller Begeisterung von den Besuchern angenommen. Frau Dietzel und Herr Lejcek erklärten den Besuchern die Herstellung der seit Generationen beliebten Spielsteine.

 

Für viel Erstaunen sorgte das Fotoprojekt der Friedrich-Adolf-Richter-Schule. Die Besucher wurden fotografiert und fanden sich auf dem Foto als Burgherr eines Ankerstein-Modells wieder.

 

Außerdem hatte jeder Gast die Möglichkeit seinen eigenen Ankerstein zu pressen.

 

Die Ankerstein GmbH dankt den vielen Helfern der AWO Rudolstadt, ohne die die Durchführung des Festes nicht möglich gewesen wäre.

 

Hier die Gewinner des X-Männchenspiels und des Quiz:

 

Preise für die Gewinner beim X-Männchenspiel:

1. Platz: 100 X-Männchen

2. Platz: 50 X-Männchen

3. Platz: 25 X-Männchen

 

Alterklasse 1 (bis 7 Jahre)

1. Platz: Anastasia Matreyer

2. Platz: Frederic und Mathilda Schiller

3. Platz: Kira Enders

 

Altersklasse 2 (8 bis 14 Jahre)

1. Platz: Til Schaller

2. Platz: Aron Lindemann

3. Platz: Leonie Schmidt

 

Altersklasse 3 (ab 15 Jahre)

1. Platz: Volker Trautmann

2. Platz: Junju Shi

3. Platz: Ilja Matreyer

 

Gewinner des Quiz während der Werkführung: Sylke Liegmann. Sie gewinnt einen Tierkasten.

 

Die Preise wurden bereits an die Gewinner versandt.

 

Ankersteine in Hülle und Fülle

Ankerstein GmbH lädt am Sonnabend zum Tag der offenen Tür ein

Blick in das Lager der Ankerstein GmbH in der Breitscheidstraße in Rudolstadt Foto: Heike Enzian

 

Rudolstadt. Ankerbausteine sind ein Rudolstädter Markenzeichen. Die mehr als 130-jährige Tradition wird jetzt unter dem Namen Ankerstein GmbH weitergeführt. Im Frühjahr hat die AWO Rudolstadt den Betrieb übernommen. Der vorherige Eigentümer, der Spielzeughersteller Gollnest und Kiesel, hatte Mitte Juni mitgeteilt, dass man sich von dem Geschäft mit den Ankerbausteinen trennt.

 

Jetzt haben Fans der Steine wieder die Gelegenheit, hinter die Firmentür zu schauen, selbst mit den Steinen zu spielen und sich über den neuesten Stand zu informieren.

 

Am Sonnabend, dem 23. September, von 10 bis 17 Uhr sind alle kleinen und großen Ankerfreunde zum Tag der offenen Tür in den Firmensitz in der Breitscheidstraße in Rudolstadt eingeladen. Neben einer Spielstraße mit Ankersteinen, dem Werksverkauf und zahlreichen Wettbewerben, erwartet die Besucher eine Hüpfburg, Kinderschminken und ein außergewöhnliches Fotoprojekt rund um Ankerstein-Modelle, das von der Friedrich-Adolf-Richter-Schule durchgeführt wird.

 

Außerdem kann sich jeder Besucher über die Herstellung der traditionellen Steine bei einer Werksführung informieren. Das Unternehmen gewährt einmalige Einblicke in seine Produktion. Die Kinder der Kindertagesstätte „Knirpsenland“ werden die Veranstaltung mit gesanglichen Darbietungen unterstützen. Bei den Ankerfreunden kann man sich wertvolle Tipps rund um das Bauen mit Ankersteinen geben lassen.

 

Selbstverständlich wird für das leibliche Wohl gesorgt.

 

Quelle: OTZ / 22.09.17

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Bad Blankenburger Stadtkirche bekommt ein neues Gewand

Die Sicherung der Nicolaikirche ist Thema der Stadtratssitzung.         

Mit einer symbolischen Kirche aus Anker-Bausteinen können Interessenten für einen Mindestbeitrag von 10 Euro Helfer und somit Teil der Rettung werden. Foto: Roberto Burian

 

Bad Blankenburg. „Das Warten hat sich gelohnt. Der Zuwendungsbescheid für den ersten Bauabschnitt (Turm) der Kirche ist eingetroffen“, verkündete Oberpfarrer Andreas Kämpf hoch erfreut. Der Zahn der Zeit und massive Umwelteinflüsse haben der nach einem großen Stadtbrand 1747 wieder erbauten Nicolaikirche über die Jahre mächtig zugesetzt. Ein großer Teil des Turmes ist sogar noch im ursprünglichen Zustand aus dem Jahr 1385. Kein Wunder also, dass bei bautechnischen Untersuchungen in den vergangenen Jahren an dem Gebäude in Bad Blankenburg erhebliche Schäden festgestellt wurden. Die Dächer von Turm und Kirchenschiff müssen dringend saniert werden, da die maroden Balken nach 270 Jahren nicht mehr die notwendige Stabilität garantieren. Auch die Orgel ist mittlerweile von einem Pilz befallen. Sollen ihre einwandfreie Funktion und ihr schöner Klang erhalten bleiben, muss dieser umgehend beseitigt werden. Der Anfang ist gemacht. Zur Sicherung des Kirchturmes sollen die Dachdecker-, Zimmerer- und Natursteinarbeiten im kommenden Jahr beginnen. Bevor es losgehen kann, sind aber noch Ausschreibungen und andere Vorbereitungen nötig. Von den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in Höhe von 483 359 Euro beträgt die Finanzhilfe aus der Städtebauförderung 234 800 Euro. Diese setzt sich zu gleichen Teilen aus Bundes- und Landesfinanzhilfe zusammen. Der Bauherrenanteil der Kirchgemeinde beträgt 195 743 Euro.

Große kulturhistorische Bedeutung

Da der auf die Stadt Bad Blankenburg entfallende Mitleistungsanteil in Höhe von 58­ 800 Euro derzeit haushälterisch nicht gesichert ist, will die CDU-Fraktion zur heutigen Stadtratssitzung beantragen, diesen zum frühestmöglichen Zeitpunkt in das Haushaltssicherungskonzept sowie einen eigenen möglichen Haushalt der Stadt einzustellen, um die Förderung von Bund und Land in voller Höhe zu erhalten. Auf die hohe kulturhistorische Bedeutung der Kirche für die Stadt Bad Blankenburg und ihre Bürger, gerade in Zusammenhang der Jubiläen 750 Jahre Bad Blankenburg, 500 Jahre Reformation und 270 Jahre Kirche, wies der Vorsitzende des Kirchenbauvereins, Michael Pabst, hin. Im Rahmen des Stadtjubiläums beteiligte sich der Kirchenbauverein mit zwei Wagen und 15 Mitgliedern am großen Festumzug. Damit wurde ein weiterer Versuch unternommen, die Aufmerksamkeit der Bürger auf das Problem der dringend notwendigen Sanierung zu richten und um Hilfe dafür durch Spenden im Rahmen der Aktion „Minikirche“ gebeten.

 

Mit einer symbolischen Kirche aus Anker-Bausteinen können Interessenten für einen Mindestbeitrag von 10 Euro Helfer und Teil der Rettung werden. Erhältlich sind die Bausteine im Büro der evangelischen Kirchgemeinde sowie zu den Gottesdiensten und zu Veranstaltungen zu Gunsten des Kirchenbauvereins. Andreas Kämpf und seine Mitstreiter freuen sich, dass es zahlreiche Gleichgesinnte gibt, die sich für die Sanierung einsetzen und Geld dafür sammeln. „Jede Hilfe ist willkommen. Wir wünschen uns, dass auch später unsere Kinder und Enkelkinder die Kirche als geistigen und kulturellen Mittelpunkt bewahren“, sagt er.

 

Quelle: OTZ Roberto Burian / 06.09.17

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Gewinnspielauflösung Schätzspiel

Während des diesjährigen Rudolstadt-Festivals, welches vom 06.-09.07.2017 stattfand, waren die Ankersteine mit einem eigenen Stand vor Ort vertreten. Man konnte sich hier über die ganzen Produkte informieren und am Spieltisch auch ausprobieren.

Wer Lust hatte konnte auch an einem Schätzspiel teilnehmen.
Die Frage lautete: "Aus wie vielen Steinen wurde das gezeigte Modell erbaut?"

 



Auflösung: Das Bild zeigt die Frauenkirche in Dresden. Das Modell besteht aus 447 Steinen. Es gab 2 Gewinnerinnen, welche mit ihrem Tipp von 450 am nächsten an der tatsächlich verbauten Steinanzahl lagen. Die Gewinnerinnen durften sich über einen Grundkasten freuen, welcher vielleicht den Grundstein für eine eigene Sammlung legt.

Wir wünschen den beiden Glücklichen noch viel Spaß beim Bauen!
Ihr Ankerstein-Team

Tag der offenen Tür 23.09.2017

Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder und Eltern,

am Samstag, dem 23.09.2017 ist es wieder soweit. Die Ankerstein GmbH veranstaltet zwischen 10-17 Uhr auf dem neuen Firmengelände in der Breitscheidstraße 148 in Rudolstadt einen Tag der offenen Tür.

Es werden u. a. Betriebsrundgänge angeboten wo Interessierte einen Einblick in die Herstellung erhalten und Fragen beantwortet bekommen wie z. B. woraus bestehen die Steine, was kann man alles aus Ankersteinen bauen, wie viele Ankersteine braucht man für die Dresdner Frauenkirche und wie lange hat der Baumeister an der Großen Burg gebaut.

Die kleinen Besucher haben die Möglichkeit zum Selbstbauen und spielen. Natürlich findet auch an diesem Tag ein Werksverkauf statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Ankerstein-Team

K!DZ-Riesenkinderfest 09.09.2017

Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder, Eltern und Fans des Zoo Leipzig,

am Samstag, dem 09.09.2017 findet in der Zeit zwischen 12-18 Uhr im Leipziger Zoo bereits zum 20. Mal eine Open-Air-Benefizveranstaltung zu Gunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig statt.

Es werden dieses Jahr ca. 10.000 Besucher erwartet. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm mit Volker Rosin, Juri vom KIKA Baumhaus, Kinderdisko, Mitmachaktion von Bullis Bande lädt die kleinen Gäste zum Feiern, Tanzen, Singen und Mitmachen ein.

Auch die Ankerstein GmbH ist in diesem Jahr zum 1. Mal vor Ort vertreten. Unser Stand wird am Bärenburg-Spielplatz zu finden sein. Die kleinen Besucher können hier selbst bauen und spielen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit unsere schönen Produkte aus 100% natürlichen Materialien zu erwerben.
Alle Kinder bis 16 Jahre haben kostenfreien Eintritt in den Zoo Leipzig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Ankerstein-Team

Mehr Informationen findet Ihr hier .

Ankerstein beim Rudolstadt-Festival 2017

Während des größten Folk-Roots-Weltmusik-Festivals in Deutschland dem Rudolstadt-Festival, welches in der Zeit vom 06. bis 09.07.2017 zum 27. Mal stattfand beteiligte sich auch die Ankerstein GmbH mit einem eigenen Stand.

Im Instrumentenbau in der Mangelgasse nahe dem Neumarkt war ab Freitag 12 Uhr bis Sonntag 18 Uhr der Stand täglich zwischen 10 bis 22 Uhr geöffnet. Während der gesamten Zeit wurde der Stand durch Frau Dietzel und Frau Wolf betreut. Es wurden von der historischen Serie das Starter Set, die Grundkästen Nr. 4 und Nr. 6, die Ergänzungskästen Nr. 4A und Nr. 6A wie auch die 4 verschiedenen Puzzle angeboten. Der kleinste Baukasten Kleiner Gern Groß, die 4 Fröbelgaben und das Brandenburger Tor standen ebenfalls zum Verkauf.

Natürlich war auch ein reichhaltiges Sortiment der neuen Juniorserie mit dabei. Besonders gefragt waren der L-Cube, die Mini-Domino-Rallye, der Leuchtturm, die beiden Balancierspiele und auch der Minibaukasten. Selbstverständlich wurden auch die ein oder anderen Baukästen, diverse andere Artikel verkauft und viele Bestellungen aufgenommen.

Die Resonanz war sehr groß. Es gab durch weg nur positive Meinungen zur Übernahme und dem Erhalt der Ankersteine durch die AWO Rudolstadt. Viele Rudolstädter haben dazu gratuliert. Der ein oder andere Besucher hofft, dass die Ankerstein GmbH auch im nächsten Jahr wieder zum Rudolstadt-Festival mit einem Stand vertreten sind.

Sehr viele informierten sich mit Flyern über die Kontaktdaten der Ankersteine sowie die Produkte mit ihren diversen Spiel- und Baumöglichkeiten. Durch eine kleine Spielecke wurden die Besucher automatisch aufmerksam, da die Kinder sofort spielen bzw. bauen wollten.

AWO Rudolstadt übernimmt Ankersteine

Die Arbeiterwohlfahrt in Rudolstadt hat die Spielzeugmarke Ankersteine übernommen. AWO-Geschäftsführer Hans-Heinrich Tschoepke sagte MDR THÜRINGEN, der Verband habe eine neue Firma unter dem Namen Ankerstein GmbH gegründet, die das Geschäft mit etwas anderer Philosophie fortsetzen solle. Damit werde die traditionsreiche Rudolstädter Marke gerettet.

Die Ankersteine sind auf dem globalen Spielzeugmarkt ein Nischenprodukt. Als solches will man es den Angaben zufolge künftig vermarkten. AWO-Geschäftsführer Tschoepke sei um Rat gebeten worden, als die bisherigen Firmenbetreiber nicht weitermachen wollten.

Die Ankerstein-Baukästen aus Rudolstadt waren im späten 19. Jahrhundert populär geworden. Die DDR stellte die Produktion 1963 ein. 1995 versuchten Liebhaber der Bauklötzchen mit finanzieller Unterstützung des Landes einen Neustart. Das Geschäft entwickelte sich aber nicht gewinnbringend. Mit der Übernahme wurde ein Ende der traditionsreichen Spielzeugherstellung in Rudolstadt abgewendet.

Quelle: MDR / 29.06.2017
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