AWO-Bundespräsidentin Katrin Sonnenholzner zu Besuch im BR-AWO LAND
„Mich beeindruckt vor allem die Haltung der Menschen, die hier arbeiten: ihre Herzlichkeit, ihr großes Engagement für andere und die Freundlichkeit im Miteinander. In Thüringen habe ich eine ganz besondere Atmosphäre erlebt.“
Bei ihrer Sommertour hat AWO-Bundespräsidentin Katrin Sonnenholzner Projekte kennengelernt, die eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig und wirksam soziale Arbeit der AWO ist.
Erste Station war das Schuldistanzprojekt der AWO im Altenburger Land. Hier erhalten Kinder und Jugendliche, die den Anschluss an die Schule verloren haben, eine neue Chance. Ziel ist es, Schulabbrüche zu vermeiden und den Weg zurück in den Schulalltag zu ermöglichen. Das Modellprojekt zeigt, wie wirksam diese Unterstützung ist: acht von elf Teilnehmenden des Projekts kehren aktuell an ihre Schule zurück.
Anschließend besuchte Katrin Sonnenholzner das AWO-Camp in Naundorf. Seit 25 Jahren verbringen hier Kinder und Jugendliche unbeschwerte Ferientage. Das Camp wird für Ferienfreizeiten der AWO-Jugendwerke, für Angebote an benachteiligte Kinder und von Familien genutzt. Mit zusätzlichen Flächen, neuen Übernachtungsmöglichkeiten im Schäferwagen und dem Ziel, eine Familienerholungsstätte aufzubauen, soll sich der Standort unter der Leitung von Cornelia Schulze (Kreisvorsitzende AWO Altenburger Land) weiterentwickeln.
Den Abschluss der Tour bildete das Betreute Trainingswohnen der AWO Rudolstadt. In einer Eltern-Kind-Wohngruppe werden junge Mütter und Väter rund um die Uhr dabei begleitet, ihren Alltag mit ihren Kindern selbstständig zu gestalten. In den darüberliegenden Trainingswohnungen erhalten junge Erwachsene, unbegleitete minderjährige Geflüchtete und junge Familien Unterstützung in ambulanter Betreuung. Zum besonderen pädagogischen Konzept gehört auch das Projekt „Nestwärme“: Aus bebrüteten Wachteleiern schlüpfen Küken, die die Bewohner*innen in ihren ersten Lebenswochen liebevoll begleiten und versorgen.