Unsere Leistungen

  • Ergotherapeutische Befunderhebung
  • Zertifizierte Handtherapie
  • manuelle Therapie der oberen Extremität
  • Tapen
  • Erziehungs- und Entwicklungsberatung
  • Rückenschule für Erwachsene und Kinder
  • Diagnostik motorischer Auffälligkeiten bei Kindern
  • Schröpfen
  • Aromaölmassage
  • Motorisch-funktionelle Behandlung
  • Neuropsychologische und neurophysiologische Behandlung
  • Hirnleistungstraining
  • Aufmerksamkeits- und Verhaltensprogramme
  • Psychisch-funktionelle Behandlung
  • Thermische Anwendungen (Wärme- und Kälteanwendungen)
  • Einzel- und Gruppentherapie
  • Selbsthilfetraining
  • Alltagstraining
  • Mund- und Esstraining
  • Hilfsmittelberatung
  • Angehörigenberatung
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Linkshändertraining
  • Lese- und Rechtschreibtraining
  • Dyskalkulietraining
  • Tanztherapie für Kinder
  • Vorträge
  • Hausbesuche
Pädiatrie (Kinderheilkunde)

Dein Kind sei so frei es immer kann.
Lass es gehen und hören, finden und fallen, aufstehen und irren.Johann Heinrich Pestalozzi

Kinder entwickeln sich spielerisch. Nicht immer verläuft diese Entwicklung problemlos. Manchmal erfährt ein Kind in einem bestimmten Bereich Schwierigkeiten und bleibt in seiner Entwicklung zurück. Dies kann sich in verschiedenen Bereichen äußern. So kann ein Kind grob- und feinmotorische Schwächen haben, Schwierigkeiten in der Schule erfahren oder im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen soziale Auffälligkeiten zeigen.

Die Ergotherapie bei Kindern und Jugendlichen kommt dann zum Einsatz, wenn die Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit in ihrer Entwicklung eingeschränkt bzw. behindert ist.

Besonderen Wert legen wir auf die Zusammenarbeit mit den Eltern sowie den Erziehern und Lehrern. Die Eltern werden in die Therapie einbezogen und bekommen Tipps und Hilfestellungen, um die in der ergotherapeutischen Behandlung erarbeiteten Fähigkeiten im häuslichen Umfeld umzusetzen und/ oder zu festigen. Um die erarbeiteten Fähigkeiten auch im Kindergartenalltag bzw. im schulischen Bereich mit größtmöglichem Erfolg zu integrieren, besteht die Möglichkeit zur intensiven Zusammenarbeit mit Erziehern und Lehrern.


Wir behandeln und fördern Kinder

  • mit Koordinationsproblemen
  • die ungeschickt in ihren motorischen Handlungen sind
  • die Schwierigkeiten in der Feinmotorik haben und deshalb den Stift nicht richtig halten können (Graphomotorik)
  • die in der Malentwicklung zurückliegen
  • die die Wahrnehmungssinne nicht richtig verarbeiten können und deshalb Probleme mit dem Gleichgewicht oder mit Berührungen haben oder sich selbst zu wenig spüren.
  • denen es schwer fällt sich zu konzentrieren und nicht ausdauernd bei einer Sache bleiben können
  • die zu viel träumen oder motorisch zu unruhig sind
  • mit ADHS oder ADS
  • deren Merkfähigkeit eingeschränkt ist
  • die motorisch oder kognitiv entwicklungsverzögert sind
  • die Probleme beim Lernen und in der Schule haben
  • die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, z.B.: sehr ängstlich, sehr impulsiv oder aggressiv sind oder sehr wenig Selbstbewusstsein haben
  • mit Behinderungen oder Syndromen
  • die Krankheiten haben wie z.B. Epilepsie oder Autismus

Wir bieten Ihnen:

  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining
  • Beratung und Diagnostik bei KISS/KIDD
  • Behandlung und Beratung von AD(H)S
  • Entwicklungsdiagnostische Verfahren (0 – 6 Jahre)
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Gezieltes Graphomotoriktraining
  • Linkshänderberatung
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Soziales Kompetenztraining
  • Entwicklungsförderung
  • Integration und Abbauprogramm von Restreaktionen frühkindlicher Reflexe
  • Marburger Konzentrationstraining von Dieter Krowatschek
  • Verhaltenstherapeutische Interventionen
  • Elternberatung für den Alltag zu Hause
  • … und natürlich Kinder mit Diagnosen aus dem orthopädischen, rheumatologischen und neurologischen Bereich
Handrehabilitation

Die Hand ist der verlängerte Arm des Herzens.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Andreas Tenzer

 

  • Orthopädie
  • Rheumatologie
  • Traumatologie
  • Chirurgie

 

 

Wir sind ausgebildete Handtherapeuten mit mehrjähriger Therapieerfahrung in der Handrehabilitation.

Unsere Aufgabe besteht darin, Ihnen zur größtmöglichen Selbständigkeit zu verhelfen!

Ob dies nach einem Knochenbruch, einer Sehnenverletzung oder bei rheumatoider Arthritis der Fall ist, wir werden Ihnen gerne zur Seite stehen, damit Sie wieder im alltäglichen Leben möglichst ohne Schmerzen und dem größtmöglichen Bewegungsausmaß Sie Selbst sein können!

Profitieren Sie von unseren Erfahrungen durch die enge Zusammenarbeit mit Chirurgen, Orthopäden und Orthopädietechnikern.

Durch die Zertifizierung zur Handtherapeutin von Maria Kämmer erhalten Sie in dieser Praxis in besonderem Maße eine qualifizierte Behandlung!

                                    


                      Eintragung in der Liste Deutscher Handtherapeuten an der Akademie für Handrehabilitation:

                     
                                                     www.akademie-fuer-handrehabilitation.de

 

Handrehabilitation kommt zum Einsatz:

• Nach operativen Eingriffen

• Knochenbrüche (Frakturen)

• Verstauchungen (Distorsionen)

• Ausrenkungen (Luxationen)

• Arthrose und rheumatische Erkrankungen

• Verbrennungen

• Sehnenverletzungen

• Nervenverletzungen

• Amputationen

• Dupuytren-Kontrakturen

• Karpaltunnelsyndrome

• Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS, ehemals Sudeck)

• Schnellender Finger (Ringbandstenose)

• Tennisellenbogen/Golferellenbogen (Epicondylitis humeri radialis/ulnaris)

• Gelenkersatz

• Versteifungen

• und vieles mehr

 

Wir bieten Ihnen folgende Behandlungsmöglichkeiten:

  • Schienenherstellung: Wir passen ihnen schnell und unkompliziert mit niederthermoplatischen Materials ihre individuelle Schiene an . Das Material ist leicht und die Schienen können (gegenüber einem circulären Gips/ Cast) bei Bedarf abgenommen werden (wenn nur temporäre Anwendung gedacht ist, oder kurze Hygienemaßnahmen durchgeführt werden dürfen).

 

          Funktionen von Schienen:

          Lagerungsschienen > Lagern/ Immobilisieren

          Quengelschienen > Dehnen/ Redressieren

          Übungs-/ Funktionsschienen > Funktion ermöglichen/ ersetzen Korrektur von Fehlstellungen

          Frühmobilisierung > z.B. nach Beugesehnennaht (Kleinertschiene)

 

  • Narbenbehandlung
  • Krafttraining 
  • Mobilisation von Gelenken und Strukturen 
  • Vorbeugen von Versteifungen (Kontrakturprophylaxe) 
  • Training feinmotorischer Funktionen 
  • Ödembehandlung 
  • Physiologische Bewegungsanbahnung
  • Normalisierung der sensorischen Verarbeitung 
  • Thermische Anwendungen (heiße Rolle, Kryotherapie,Parffin) 
  • Kinesiotaping 
  • Schröpfen 
  • Gelenkschutzberatung 
  • Hilfsmittelberatung 
  • Übungsprogramme für Zuhause
Tapen

Die Energie fließt dort hin, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet.

 

Das Tapen ist eine unterstützende Maßnahme im therapeutischen Behandlungskonzept.

Es ist eine nicht-medikamentöse Methode, die nebenwirkungsfrei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erfolgreich therapiert.

Zum Einsatz kommt ein elastisches Tape, bestehend aus einer 100%Acryl Klebefläche und einer 100%Baumwolloberfläche.

Ziel hierbei ist der Erhalt der Bewegungsfreiheit von Gelenken, Muskeln und Haut.

Auch Schwangere, stillende Mütter und Säuglinge können damit behandelt werden.

 

Durch das Tapen beeinflusst wird:

  • Muskelfunktion
  • Lymphsystem
  • Schmerzrezeptoren 
  • Gelenkfunktion 
  • Innere Organe

Indikationen sind u.a.: 

  • Kopfschmerzen (Migräne, Clusterkopfschmerz,…) 
  • Zähneknirschen 
  • Rückenschmerzen (HWS-,BWS-,LWS-Syndrome,…)
  • KISS-Syndrom
  • Gelenkschmerzen (Tennisellenbogen, Golferellenbogen, chr. Impingement,Arthroseschmerzen,…) 
  • muskuläre Schmerzen (Muskelfaserrisse, ALS, Mb. Sudeck, Apoplex,…) 
  • Neuropathische Schmerzen (restless legs, Nervenverletzungen,…) 
  • Viscerale Schmerzen (Obstipation, 3-Monats-Koliken, Lymphödeme,…)

                       zertifiziert durch die Schmerz und Tape GmbH Dr. med. Dieter Sielmann

                                                             www.medi-tape.de

 

Die Kosten für diese Behandlung werden in der Regel von privaten Krankenkassen erstattet, von gesetzlichen Krankenkassen nicht.

Preise für eine Behandlung Tapen:

  • kleines Tape (Finger, Hand, Unterarm):       15Euro
  • mittleres Tape (Ellenbogen, Knie, Nacken):  20Euro
  • grosses Tape (Rücken, ganzes Bein/Arm):    25Euro

Vor und nach der Behandlung: 

  • das Tape wir 7-10 Tage getragen, je nach getapter Körperregion 
  • mit dem Tape kann geduscht und gebaden werden, dann vorsichtig trocken Tupfen oder Föhnen 
  • mindestens 30 Minuten vor der Aufnahme einer sportlichen Aktivität angelegen, um den optimalen Halt des Tapes auf der Haut zu gewährleisten 
  • abgelöste Enden mit einem Pflaster überkleben oder einfach mit einer Schere abschneiden 
  • möglichst im nassen Zustand beim oder nach dem Duschen/Baden entfernen
  • dabei Haut mit der Hand fixieren und stückweise lösen 
  • bei Kindern und sehr empfindlichen Hautarealen hat sich auch der Einsatz von Öl (z. B. Speise- oder Babyöl) bewährt 
  • Kribbeln ist ein Hinweis auf vermehrte Stoffwechselaktivität, nicht für Allergien 
  • Bitte viel Trinken 
  • sollte es trotzdem zu Allergien kommen, Tape lösen, Therapeut informieren 
  • Viel Bewegung bedeutet extra Massage für die getapte Region
Manuelle Therapie der oberen Extremität

Ich sage Dir nicht, dass es leicht wird. Ich sage Dir, dass es sich lohnen wird. 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Art Williams

Wir sind ausgebildete Manual Therapeuten mit mehrjähriger Therapieerfahrung in der Hand- und Armrehabi-litation. Unsere Aufgabe besteht darin, Ihnen zur größtmöglichen Selbständigkeit zu verhelfen!

Ob dies nach einem Sehnenabriss, einer Gelenkfehlstellung oder bei Tennisellenbogen (Epicondylitis) der Fall ist, wir werden Ihnen gerne zur Seite stehen, damit Sie wieder im alltäglichen Leben möglichst ohne Schmerzen und dem größtmöglichen Bewegungsausmaß Sie Selbst sein können!

Profitieren Sie von unseren Erfahrungen durch die enge Zusammenarbeit mit Chirurgen und Orthopäden.

 

Durch die Zertifizierung zur Manual Therapeutin der oberen Extremität von Elisabeth Eberhardt erhalten Sie in dieser Praxis in besonderem Maße eine qualifizierte Behandlung!

 

                               Zertifiziert durch das ergotherapeutische Fortbildungszentrum

                                                               www.defz.com

 

                                            Eintragung in der Expertenliste bei ``Das EFZ``

 

Die manuelle Therapie der oberen Extremität ist eine komplexe, ergotherapeutische Behandlung von Muskeln, Gelenken und Nerven an Hand- und Fingergelenken, Ellenbogen, sowie Schulter- und Schultergürtel.

Angewandt werden unterschiedliche Mobilisations- und Weichteiltechniken zur: 

  • Verbesserung physiologischer Bewegungsabläufe 
  • Schmerzlinderung 
  • Anbahnung von Bewegungen 
  • Verbesserung der Koordination um die größtmögliche Selbständigkeit im Alltag zu gewährleisten

Manuelle Therapie der oberen Extremität kommt u.a. zum Einsatz bei:

  • Frakturen/Luxationen
  • Arthrose/Arthritis 
  • Sehnenabrisse(Rupturen) 
  • Nervenkompressionen 
  • Gelenkfehlstellungen 
  • akute, chronische Bursitis 
  • muskuläre Dysbalancen
  • Frozen Shoulder
  • Impingement-Syndrom 
  • Tossy-Verletzungen 
  • Tennisellenbogen 
  • Golferellenbogen 
  • Rheumatische Sehenveränderungen
  • schnellende Finger
  • Morbus Dupuytren 
  • Ganglien 
  • Ski-Daumen 
  • Morbus Sudeck
  • Karpaltunnelsyndrom
Erziehungs- & Entwicklungsberatung

Fördern oder fordern? Fördern und fordern? Fördern durch fordern?

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Maria Montessori

Sie sind Eltern oder werden vielleicht gerade Eltern und haben Fragen zur Erziehung und Entwicklung Ihres Kindes / Ungeborenen? Sie möchten wissen, wie Sie ihr Kind fördern und unterstützen können und wie Sie schwierige Phasen so gut wie möglich in den Griff bekommen? Gerne beantworte ich Ihre Fragen und / oder helfe Ihnen dabei, besser mit Schwierigkeiten in der Erziehung umzugehen. Es gibt viele Möglichkeiten es den Eltern und den Kindern zu erleichtern, ein glückliches und harmonisches Familienleben genießen zu können und den Kindern von Anfang an die passende Förderung zukommen zu lassen.

Als Erziehungs- und Entwicklungsberaterin stehe ich Ihnen und Ihrer Familie in dieser Zeit für Rat und Tat zur Verfügung.

Kommen Sie gerne gemeinsam mit Ihrer Familie in die Praxis und wir werden einen Weg finden. Lernen Sie mich bei einem kostenlosen Erstgespräch kennen und finden Sie heraus, ob wir zusammen arbeiten wollen.

 

Wobei kann mir eine Erziehungs- und Entwicklungsberatung helfen?

Unsere Arbeit besteht vornehmlich in der gezielten Aufklärung und Beratung von Familien und Alleinerziehenden über das Auftreten verschiedenster Probleme und Störungen in Erziehung, Verhalten und Entwicklung des Kindes- und Jugendalters. Durch Gespräche mit Betroffenen und Angehörigen versuchen wir die bestehenden Probleme und ihre Hintergründe verständlicher zu machen, um so den Erziehenden die Möglichkeit zur Auflösung der Probleme und Auffälligkeiten zu geben und dem Kind den Weg einer natürlichen Entwicklung zu ebnen.

Wir beraten Eltern und Alleinerziehende aufgrund psychologischer Erkenntnisse über menschliches Verhalten und rückgreifend auf pädagogisches Wissen.

Dabei beziehen wir die Kinder in die Beratung mit ein und berücksichtigen die jeweiligen Voraussetzungen sowohl der Eltern als auch der Kinder, z.B. Alter, Geschlecht, körperliche und seelische Entwicklung, Schullaufbahn oder soziales Verhalten.

Wir beraten auf diese Weise stets individuell und zielorientiert.

Neurologie

Auch wenn kein Land weit und breit in Sicht ist, nur nie aufgeben, sonst erreicht man das Ufer nie!

Leiden sie unter…

  • …Schwierigkeiten beim Erfassen von Raum, Zeit und Personen?
  • …Lähmungen und Bewegungseinschränkungen?
  • …Probleme beim Ordnen und Nachvollziehen von Teilschritten einer Handlung?
  • …Probleme beim Erkennen von Gegenständen?
  • …Einschränkungen in Konzentration, Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit?

In der Neurologie werden vor allem die Erkrankungen des zentralen Nervensystems, also des Rückenmarks und des Gehirns, behandelt. Bei neurologischen Erkrankungen treten häufig sehr komplexe Störungsbilder auf. Diese bilden sich meist sehr langsam und nur selten vollständig zurück. Es können einzelne oder auch mehrere Ausfälle bzw. Schwierigkeiten auftreten. Im ungünstigsten Fall kann der Betroffene nicht mehr allein in seiner Wohnung leben, seinem Beruf nachgehen oder seine Freizeitbeschäftigung ausüben.

Ein wichtiges ergotherapeutisches Tätigkeitsfeld ist deshalb die Beratung des Betroffenen und seines Umfeldes. Großen Wert legen wir auf das behutsame Erweitern der Tätigkeitsfelder im Alltag. Dabei kann das selbständige Waschen und Anziehen, oder das Kochen, Fahrradfahren von herausragender Bedeutung sein.

Vielleicht sind es aber auch scheinbare Kleinigkeiten wie das Essen mit Messer und Gabel oder das Bedienen einer Fernbedienung. Um die vorrangigen Ziele und ihre Teilschritte eingrenzen zu können, steht zu Beginn der Behandlung die Befunderhebung und das Festlegen der Therapieziele. Sie erlernen mit unserer Hilfe verloren gegangene Fähigkeiten neu und festigen sie. Wir beraten Sie über geeignete Hilfsmittel und über Veränderungen im beruflichen, als auch im häuslichen Umfeld.

 

Mögliche Diagnosen:

  • Erkrankungen des zentralen Nerven Systems (ZNS) 
  • Schlaganfall 
  • Schädel–Hirn–Verletzungen 
  • Verletzungen des Rückenmarks 
  • Parkinson Therapeutische Inhalte: 
  • Abbau von krankhaften Bewegungsmustern und das Einüben normaler Bewegungen 
  • Verbesserung der Fein- und Grobmotorik 
  • Verbesserung der Gleichgewichtsempfindungen 
  • Verbesserung der Koordination und der Sinneswahrnehmungen 
  • Verbesserung der Merk- und Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit durch Gedächtnistraining
  • Wiedererlernen von Lesen und Schreiben
Geriatrie

Altwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber umso weiter sieht man.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ingmar Bergman

In der Altersheilkunde findet die Ergotherapie großen Zuspruch. Denn wir achten, neben der Planung der Therapie, darauf den individuellen Problemen des älteren Menschen gerecht zu werden. Dabei bestimmen das Alter der Betroffenen und ihre altersbedingten körperlichen, geistigen und psychosozialen Fähigkeiten, welche Anwendungen der Ergotherapie jeweils geeignet sind. Im Alter reagieren viele Menschen depressiv auf den Verlust von Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Der Verlust des Partners führt oft zur Vereinsamung und die Funktion der Sinnesorgane lässt nach. Häufig bedingte Altersleiden sind:

  • Schlaganfall 
  • Parkinson 
  • Rheuma 
  • Arthrose 
  • Osteoporose 
  • Alzheimer 
  • Demenz 
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wir führen die geriatrische Ergotherapie im häuslichen Umfeld, in Alters- bzw. Pflegeheimen, Rehabilitationszentren durch. In das Behandlungsprogramm werden die Multimorbidität viele älterer Menschen, ihre psychische Instabilität und die jeweils individuelle Biographie aufgenommen, berücksichtigt und sensibel behandelt.

Wir fördern/erhalten:

  • die motorischen Fähigkeiten 
  • Kognitive Funktionen 
  • die größtmögliche Selbständigkeit
  • Kontaktfähigkeit, Kommunikation 
  • Orientierung 
  • psych. Stabilisierung und Hilfestellung bei seelischen Problemen
FOTT - Facio-Orale-Trakttherapie Schluck – und Esstherapie

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Churchill, Winston

Zunächst überprüfen wir die Mund- und Gesichtsmotorik, die Fähigkeit der Aufnahme unterschiedlicher Kostformen und der Schluckfunktion.

Dabei wird folgendes beobachtet: 

  • Wachheit und Verständnis der Person zur Situation und zur Nahrungsaufnahme, z. B. weiß die Person, was vor ihr steht, kann sie riechen, hat sie Hunger/Appetit, kann sie selbst die Nahrung erfolgreich zum Mund führen usw. 
  • Optimale Körperhaltung - ist aufrechtes Sitzen möglich, ist die Sitzhaltung stabil 
  • Gesichtsmuskulatur: ist z. B. eine Gesichtshälfte schlaff, kann die Person mimische Aufforderungen umsetzen 
  • Beobachtungen der Zunge und der Mundhöhle: Zungenfunktion, Zungentonus, Beweglichkeit, Umsetzen von Aufforderungen, Zahnstatus, Gaumenfunktion,
  • Beobachtung der Schutzmechanismen Husten und Würgen 
  • Beobachtung des Schluckvorganges beim Anreichen unterschiedlicher Nahrung bzw. Getränke – wie lange dauert der Schluckvorgang, wird vollständig geschluckt oder verbleibt Nahrung z. B. in den Wangentaschen, kann feste Konsistenz gekaut werden, entsteht nach dem Schlucken Husten, ist die Stimme evt. von Nahrungsresten belegt oder frei und weitere Merkmale

Wir therapieren je nach Befund: 

  • Zusätzlich zur Mund- und Schlucktherapie werden Rumpffunktion und Beweglichkeit der oberen Extremitäten oder auch Denk- und Aufmerksamkeitsleistungen geübt, um optimale Voraussetzungen zur Nahrungsaufnahme zu schaffen. Ggf. wird die Person ausreichend sicher gelagert und unterstützt. 
  • Training der Gesichts-, Mund- und mimischen Muskulatur, d. h. die Wahrnehmungsfähigkeit und Funktion der Lippen- und Wangenmuskulatur wird beübt, damit Nahrung nicht aus den Mundwinkeln läuft und nicht in den Wangentaschen verbleibt 
  • Training der Zungenmuskulatur: Der Zustand der Zungenmuskulatur kann hyperton (zu fest) oder hypoton (zu schlaff) oder auch asymmetrisch (seitenungleich)sein. Die Therapie dient dann der Regulation des Tonus und damit der Verbesserung des Transports der Nahrung im Mund zwischen den Zähnen sowie in Richtung Speiseröhre, dem Reinigen der Mundhöhle, des Sprechens und weiteren Funktionen.
  • Training des Schluckens. Durch verminderte Reizauslösung kann das Schlucken verzögert oder verhindert werden. Durch spezielle Anregungen wird das Auslösen des Schluckreizes angeregt und damit im Gehirn vorhandene Muster abgerufen. Die durch die neurologische Störung im Gehirn verloren gegangenen Funktionen können durch dieses Training ganz oder teilweise wiedererlangt werden. 
  • Training der Wahrnehmungsfähigkeit: Nahrung muss im Mund ausreichend gespürt werden, um die entsprechenden, im gesunden Zustand unbewusst ablaufenden, Funktionen auszulösen. Ist diese Wahrnehmung krankheits- oder altersbedingt gestört, ist die gesamte Nahrungsaufnahme nicht physiologisch möglich. Mittels unterschiedlicher Übungen kann die Spürwahrnehmung im Mund verbessert werden 
  • Training von Handlungsmustern: Dabei kommt es auf die Durchführung der richtigen Reihenfolge aller Handlungen bei der Nahrungsaufnahme an, z. B. wie viel Nahrung auf den Löffel kommt oder dass erst „nachgelöffelt“ wird, wenn alles vorher geschluckt wurde 

Trotz allem Training kann es sein, dass nicht alle Funktionen wiedererlangt werden können. Dann ist es notwendig, Kostformen oder Darreichungsarten anzupassen. In einigen Fällen kann es nötig werden, Nahrung und/oder Flüssigkeiten über sog. Sonden vorrübergehend oder ständig einzuführen.

Um für und mit dem Patienten ein bestmögliches Ergebnis erzielen zu können, arbeiten wir Hand in Hand mit Logopäden zusammen.

Psychiatrie

Auch der psychiatrische Wahn enthält ein Stückchen Wahrheit, und die Überzeugung des Kranken greift von dieser Wahrheit aus auf die wahnhafte Umhüllung über.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sigmund Freud (1856 - 1939)

Die ergotherapeutische Behandlung in der Psychiatrie ermöglicht es Menschen die unter psychotischen/ neurotischen und psychosomatischen Störungen oder Suchterkrankungen leiden, ihre eigenen Potentiale (wieder) zu entdecken und evtl. verlorengegangene Fähigkeiten wieder zu erlangen.

Wir arbeiten ganzheitlich und beziehen das Umfeld des Patienten mit ein.

Mögliche Diagnosen: 

  • Depression 
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörung 
  • Angststörung 
  • Dementielle Syndrome 
  • Essstörungen 
  • Schizophrenie 
  • Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- und Spielsucht

Therapeutische Ziele: 

  • Eigenständige Lebensführung und Grundarbeitsfähigkeiten 
  • Adäquater Umgang mit Ängsten 
  • Psych. Stabilität und Selbstvertrauen 
  • Interaktionsfähigkeit 
  • Sozio-emotionale- Kompetenzen 
  • Situationsgerechtes Verhalten 
  • Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung 
  • Steigerung des Antriebs, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität